Unter dem Motto „Hilfe für Jannik und viele andere“ beteiligte sich der FC Unteriglbach als Mitorganisator an der Typisierungsaktion am 22.04.2017. Unter den insgesamt rund 130 Helfern trugen gut 20 Frauen und Männer des FC Unteriglbach um Jugendleiter Stefan Steinleitner aktiv zum reibungslosen Gelingen der Aktion bei. Dazu stellte unser Verein mit 50 Personen die meisten Spender bei der Typisierung. So gelang es uns mit 1.736 Teilnehmern die bislang größte Typisierungsaktion in Niederbayern zu stemmen.

Motivation und Triebfeder für unser Engagement war zweifellos die Erkrankung unseres 6- jährigen Jannik Schwarzbauer aus Unteriglbach. Die Familie Schwarzbauer ist unserem Verein seit Jahrzehnten sehr verbunden. So schnürte Janniks Vater Christian über viele Jahre für unsere Farben die Fußballstiefel, und sicher wäre auch Jannik bereits aktiv, hätte ihn nicht letztes Jahr seine Krankheit daran gehindert. Vor diesem Hintergrund war es für uns sofort klar, dass wir uns an der Organisation und Durchführung der Aktion intensiv beteiligen. So gehörte Jugendleiter Stefan Steinleitner der siebenköpfigen Organisatoren- Gruppe um Initiatorin Martha Schwarzbauer an. Neben der praktischen Vorbereitung der Typisierungsaktion und dem „Drumherum“ war es eine wichtige Aufgabe die erforderlichen Spendengelder zur Finanzierung (50 Euro pro Spender) zu akquirieren.

Und hier konnte der FC Unteriglbach über den Bayerischen Fußballverband und Kreisjugendleiter Gerhard Jende auf ein großes und solidarisches Netzwerk aus Fußballvereinen der Region zurückgreifen. „Die Unterstützung aus der Fußballfamilie war sensationell und hat mich schon ein wenig stolz gemacht“, so Stefan Steinleitner. Allerorts wurden kurzerhand Benefiz- Spiele, Spendensammlungen an Senioren-Spieltagen oder Verkaufsaktionen organisiert. So wurde mit Hilfe der Fußballvereine der Region ein wesentlicher Beitrag zur Finanzierung geleistet. An dieser Stelle dürfen wir uns auch im Namen der Familie Schwarzbauer bei allen Vereinen recht herzlich bedanken. Allen Helfern des FCU sagen wir ebenfalls nochmals „Vergelt´s Gott“!

Das Wichtigste zum Schluss: Jannik geht es aktuell deutlich besser und er konnte das Krankenhaus zwischenzeitlich verlassen. Geeignete Spender sind wohl in Sicht und so hofft man, die Transplantation in den nächsten drei Wochen durchführen zu können. Wir wünschen Alles Gute!

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